Liebe Friedrichshainerinnen und Wegbegleiterinnen,
seit 2001 kann ich Dank Eurer und Ihrer Unterstützung als Mandatsträgerin die Politik
unseres Bezirks und des Landes Berlin parlamentarisch mitgestalten – anfänglich als
Bezirksverordnete, seit 2006 als Mitglied des Abgeordnetenhauses. Das war und ist mir eine
besondere Ehre und Verpflichtung.
Ein Mandat ist aus gutem Grund in einer Demokratie zeitlich begrenzt. Ich habe mich
entschieden, im kommenden Jahr nicht erneut für das Abgeordnetenhaus zu kandidieren.
Meine Arbeit im Parlament und im Wahlkreis führe ich selbstverständlich bis zum Ende der
Wahlperiode weiter. Bis dahin stehen noch wichtige Entscheidungen an: Wir brauchen ein
Demokratiefördergesetz für Berlin und eine Überarbeitung der ressortübergreifenden
Landeskonzeption für Demokratie – gegen Rechtsextremismus, Antisemitismus und
gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit. Auch gilt es, während der Corona-Pandemie das
richtige Maß zwischen Gesundheitsschutz und Grundrechten zu finden.
Hier werde ich mich mit ganzer Kraft einbringen.
Perspektivisch möchte ich dann wieder verstärkt als Historikerin arbeiten. Mein
Herzensthema, die Demokratiegeschichte, entfaltet gerade aufgrund der aktuellen
demokratiegefährdenden Entwicklungen eine starke Dynamik.
Schließen möchte ich an dieser Stelle mit einem herzlichen Dankeschön an diejenigen, die
gemeinsam mit mir Politik gemacht haben und mich in den letzten Jahren unterstützt haben.
Viele Grüße
Susanne Kitschun

Wichtige Bekanntgabe