Bund und Land finanzieren dringend notwendige Grundreinigung der East-Side-Gallery.

Jeden Tag besuchen hunderte Touristen die East-Side-Gallery in Friedrichshain – sie ist ein einzigartiges Denkmal und steht für die künstlerische Freude über den Fall der Mauer. Leider werden die Kunstwerke immer wieder mit Botschaften und Graffiti beschmiert. Eine erneute Reinigung und Konservierung der Bilder war deshalb dringend notwendig.

Gemeinsam mit der Künstlerinitiative um Kani Alavi und meinen Kollegen Sven Heinemann, MdA, Cansel Kiziltepe, MdB und Swen Schulz, MdB habe ich für die Finanzierung dieser Sanierung gestritten. Mit Erfolg! Die Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und der Bund haben zusammen 230.000 Euro für die Reinigung der Kunstwerke zur Verfügung gestellt.

Vor dem gereinigten Bild von Kani Alavi, dem Vorsitzenden der Künstlerinitiative: Susanne Kitschun, SPD-Abgeordnetenhaus, Rüdiger Kruse (CDU-Bundestag), Cansel Kiziletepe (SPD-Bundestag) und Johannes Kahrs (SPD-Bundestag) (v.l.n.r.)
Vor dem gereinigten Bild von Kani Alavi, dem Vorsitzenden der Künstlerinitiative: Susanne Kitschun, SPD-Abgeordnetenhaus, Rüdiger Kruse (CDU-Bundestag), Cansel Kiziletepe (SPD-Bundestag) und Johannes Kahrs (SPD-Bundestag) (v.l.n.r.)

Zusätzlich zur Reinigung muss das Denkmal endlich vor Ort erklärt werden – mit einer Ausstellung, Führungen etc. Durch dieses mehr an Informationen würde auch die Sensibilität der BesucherInnen wachsen und die Schmierereien abnehmen. Im Kulturausschuss mache ich mich deshalb mit meinen FraktionskollegInnen dafür stark, dass die Verantwortung für die East-Side-Gallery an die Stiftung Berliner Mauer übergeht. Die finanzielle Verantwortung läge dann zu gleichen Teilen bei Land und Bund. Bisher scheitert das am Widerstand der Staatsministerin für Kultur, Monika Grütters (CDU). Ich werde weiter für diesen Weg werben.

Auch der Bezirk muss Verantwortung übernehmen und in Abstimmung mit der Künstlerinitiative seinen Beitrag für den Erhalt und Schutz der East-Side-Gallery übernehmen. Der jetzt aufgestellte Bauzaun kann dabei nur eine temporäre Lösung zum Schutz der Bilder sein. Das Land hilft auch hier und übernimmt die Finanzierung der Erneuerung und Verbreiterung des Fußweges.

Noch vor dem Frühling werde ich mich erneut mit der Künstlerinitiative, Kulturstaatssekretär Tim Renner und weiteren Verantwortlichen vor Ort treffen, um die nächsten Schritte zu besprechen.

„Die Bilder leuchten wieder!“
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