Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Wohnen ist ein Menschenrecht. Es ist die Aufgabe von Politik, dafür zu sorgen, dass jede und jeder einen für ihn bezahlbaren Wohnraum findet. Ich freue mich, dass der Regierende Bürgermeister Michael Müller dies bei der Einbringung der Berliner Bundesratsinitiative zur Mietpreisbremse bekräftigt hat.

Seit Jahren streite ich gemeinsam mit der SPD vor Ort dafür, dass unser Kiez lebenswert bleibt und auch in Zukunft Menschen aller Lebenslagen in Friedrichshain wohnen können und nicht nur die Wohlhabenden.

Damit das gelingt, nutzen wir alle politischen Möglichkeiten: Dazu gehören das Verbot von reinen Ferienwohnungen, die Ausweitung von Milieuschutzgebieten und die Verschärfung der Mietpreisbremse.

In unserer Bundesratsinitiative fordern wir:

• Eine Auskunftspflicht des Vermie ters über die Miete des Vormieters
• Begrenzung der Mietsteigerung in Berlin (nur noch 15% in vier Jahren)
• Die Absenkung der Modernisierungsumlage auf 8% (bisher 11%).

Außerdem brauchen wir den Neubau von bezahlbaren Mietwohnungen um den Anstieg der Mieten zu bremsen. Dabei werden wir die Möglichkeiten z.B. im Baurecht, offensiv nutzen um Grundstücksspekulation und fragwürdige Bauprojekte zu verhindern. Lange haben wir für ein Bebauungsplanverfahren für Friedrichshain-West gestritten. Mit Erfolg. Ich werde mich weiter dafür einsetzen, dass Innenhöfe und Spielplätze nicht bebaut werden.

Herzliche Grüße

Ihre_Susanne_Kitschun

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