Was unseren Kiez im Westen Friedrichshains so liebenswert macht, sind die zentrale Lage und viel Grün – der Volkspark, die kleinen Wege und die schönen Innenhöfe, gerade auch der Plattenbauten. Angesichts der steigenden Einwohnerzahlen wird auch in Friedrichshain weiter gebaut werden, auch die städtische Wohnungsbaugesellschaft WBM hat den Auftrag bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.

Ich setze mich dafür ein, dass dieser Neubau mit Augenmaß passiert und die Interessen und die Wohnqualität der angestammten Mieter*innen angemessen berücksichtigt werden. Dazu gehört auch, die Infrastruktur im Blick zu behalten und verbessern: Kitas, Schulen, Spielplätze, Nachbarschafts- und Senior*innentreffpunkte, Einkaufsmöglichkeiten, Parkplätze etc.

Viele Mieter*innen vor Ort sorgen sich um die Wohnqualität im Kiez. Mit vielen von ihnen und auch den Mieterbeiräten bin ich in gutem Kontakt. Einzelne Flächen, z.B. der Innenhof im Karl-Marx-Allee-Karree und sein schöner Spielplatz, werden intensiv von umliegenden Kitas genutzt. Insgesamt stellt sich angesichts der Dimension der möglichen Verdichtung die Frage nach der Weiterentwicklung der Infrastruktur.

Was die SPD vor Ort tut
Die SPD-Fraktion im Bezirk hat deshalb jetzt auch auf meine Initiative hin einen Antrag (DS/1752/IV) eingebracht, in dem ein integriertes Stadtentwicklungskonzept (INSEK) für Friedrichshain West gefordert wird. In diesem von Senat und Bezirk zu entwickelnden Konzept sollen städtebauliche, infrastruktur- und verkehrsplanerische Bedarfe und Planungsziele und Bauprojekte aufeinander abstimmt werden. Dazu gehören die Kita- und Schulversorgung und ein Entwicklungskonzept für den Öffentlichen Raum und Grünflächen. Auch ein Nachbarschaftszentrum sollte entstehen, hier gibt es schon jetzt großen Bedarf. Ein solches integriertes Stadtentwicklungskonzept ist eine unverzichtbare Voraussetzung für eine behutsame Verdichtung und qualitative Weiterentwicklung des Gebietes.

Gefordert wird in dem Antrag außerdem, dass für das gesamte Gebiet ein Bebauungsplanverfahren eingeleitet wird, um eine städtebaulich anspruchsvolle und verträgliche Nachverdichtung und Bürgerbeteiligung zu sichern.

 

Wenn Sie Fragen, Anregungen oder Informationen zu diesem Thema haben, treten Sie gern mit mir in Kontakt.

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Neubau nur mit Augenmaß und integrierter Stadtentwicklung
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