Berlin ist eine Stadt der Vielfalt mit einer starken Demokratie und vielen Engagierten. Die große Mehrheit der BerlinerInnen heißt die Geflüchteten bei uns willkommen. Daneben haben auch in Berlin rechte Übergriffe gegen Geflüchtete, ihre Unterkünfte und UnterstützerInnen zugenommen. Auch bei uns in Friedrichshain.

Der Kampf gegen rechts und für eine menschenrechtsorientierte Demokratieförderung sind wichtige Querschnittsaufgaben. Angesichts der aktuellen Herausforderungen gilt das ganz besonders.

Ich bin froh, dass wir die finanzielle Absicherung der vielen Initiativen, Engagierten und Projekte in den nächsten beiden Jahren um jeweils 600.000 Euro verbessern werden. Das war mein wichtigstes Ziel bei den Haushaltsberatungen. Beratung und Begleitung von Willkommensinitiativen, organisierter Dialog mit AnwohnerInnen, antirassistische Fortbildungen für Flüchtlingsheimbetreiber und Wachdienste – in vielen Bereichen sind aktuell besonders viele Aktivitäten nötig: durch die finanzielle Aufstockung des Landesprogramms gegen rechts können die dafür benötigten zusätzlichen Stellen in den mobilen Beratungsteams finanziert werden. Auch die wichtigen Registerstellen, die rassistische und rechte Übergriffe in den Kiezen dokumentieren, bekommen mehr Mittel.

Mehr Geld für den Kampf gegen rechts