Gestern haben wir eine Erklärung im Parlament eingebracht und damit ist der Aufruf verbunden am heutigen Gedenktag, dem 27. Januar der Opfer des Nationalsozialismus zu gedenken. Am 27. Januar 1945 befreite die Rote Armee das Konzentrationslager Auschwitz, einen Ort grausamster Verbrechen der Nationalsozialisten. Gemeinsam mit Linken und Grünen habe ich als Sprecherin für Strategien gegen rechts mit der SPD-Fraktion diesen Antrag initiiert um zum Gedenken an die vielen Opfer der Verbrechen der Nationalsozialisten aufzurufen und heute ein Zeichen zu setzen gegen menschenverachtende Stimmungsmache, Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Antisemitismus und Homophobie.

Wir begreifen die Erinnerung an die Opfer und den Gedenktag zugleich als Verpflichtung, nicht allein beim Gedenken stehenbleiben zu dürfen. Angesichts gegenwärtiger Ausgrenzungen von Minderheiten, Andersdenkenden oder Menschen, die aus verschiedenen Gründen bei uns Schutz suchen, werden wir fortwährend aktiv für ein demokratisches und tolerantes Miteinander streiten.

Ich habe gestern im Parlament dazu gesprochen auch um deutlich zu machen, dass wir uns gemeinsam den Kräften entgegenstellen, die die Verbrechen der NS-Diktatur nachträglich zu relativieren suchen.

Den vollständigen Text der Erklärung können Sie sich unter diesem Link ansehen:

Erklärung des Abgeordnetenhauses_27. Januar 2017

 

Gedenken der Opfer des Nationalsozialismus