Zu Beginn meines Stadtteiltages stand ein Besuch bei Gewerbetreibenden rund um den Strausberger Platz und beim Computerspielemuseum an der Weberwiese auf dem Programm. Begleitet wurde ich vom stv. Bezirksbürgermeister und Wirtschaftsstadtrat Peter Beckers.

Danach besuchte ich gemeinsam mit meiner Kollegin Cansel Kiziltepe aus dem Bundestag die Traditionsfleischerei Naesert in der Koppenstraße. Der Betrieb setzt auf Qualität durch Handarbeit und beliefert zahlreiche Kunden in Berlin. Die Spezialität von Fleischermeister Jürgen Naesert sind fantasievolle Eigenkreationen: Von den besonderen Bratwürstchen mit Chili und Zitrone habe ich deshalb gleich welche zum Probieren mitgenommen.

Am Nachmittag habe ich mit SeniorInnen über die Schließung der Seniorentreffpunkte im nordwestlichen Friedrichshain gesprochen. In dieser Region ist jede/r fünfte Bürger/in über 65 Jahre alt, aber Freizeitstätten gibt es seit der Schließung der Silberfüchse in der Palisadenstraße nicht mehr. Das Bezirksparlament hat den Vorschlag, ein Stadtteil- und Seniorenzentrum am Platz der Vereinten Nationen zu errichten, gegen die Stimmen der SPD-Fraktion abgelehnt.

Wir brauchen wieder einen fußläufig erreichbaren Treffpunkt für SeniorInnen, dafür setze ich mich ein.

Mit Stadtentwicklungssenator Michael Müller und Gundel Riebe vom vom Friedrichshainer Vorstand des Berliner Mietervereins habe ich am Abend über die Entwicklung von Wohnraum und Mieten in Friedrichshain diskutiert. Helfen die Maßnahmen, die wir im Abgeordnetenhaus beschlossen haben (z.B. Verbot von Ferienwohnungen, Mietenbündnis der Städtischen Gesellschaften), vor Ort? Deutlich wurde etwa, dass die Landeswohnungsbaugesellschaften flexibler in Punkto Wohnungstausch werden müssen, damit der Umstieg von großen Wohnungen auf kleinere und entsprechend günstigere Wohnungen möglich wird. Natürlich war auch Tempelhof ein Thema. Anhand von Grafiken veranschaulichte Müller, welche Gebiete innerhalb der Stadt als Entwicklungsflächen für Wohnraum geführt werden.

Ich bedanke mich ganz herzlich bei allen Mitwirkenden, bei allen Gästen und Gastgebern, die mich an diesem Tag unterstützt haben.

Unterwegs im Wahlkreis
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