Die Zukunft des Friedrichshainer Beratungsprojekts Mariposa ist erst einmal gesichert. Nach dem Auslaufen der Finanzierung über eine Fraueninfrastrukturstelle, wird das Projekt für 2016/17 mit einer Landeszuwendung in Höhe von 38.000 Euro pro Jahr abgesichert. Das hat der Ausschuss für Arbeit, Integration und Frauen am 1. Oktober auf Antrag der Koalition und auf meine Initiative hin beschlossen.

Im April habe ich das Projekt Mariposa zuletzt besucht und mit Projektleiterin Belinda Apicella (ganz links) und der Frauenbeauftragten des Bezirks Petra Koch-Knöbel (rechts) über aktuelle Herausforderungen gesprochen.

Seit 1995 berät das Projekt Migrantinnen im Ostteil unserer Stadt. Für eine gelingende soziale Integration und die wichtige Integration der Frauen in den Arbeitsmarkt sind diese Beratungsangebote vor Ort essentiell. Dabei stehen speziell geschulte, mehrsprachige Beraterinnen den Frauen bei ihren kleinen und großen Problemen im Alltag zur Seite.

Im Zentrum der Beratungen stehen u.a.

  • Beratung und Hilfe bei allen behördlichen Angelegenheiten
  • Hilfe bei der Thematisierung eines individuellen Lebensentwurfes
  • Unterstützung bei der Durchsetzung gesetzlicher Leistungsansprüche, wie z.B. Grundsicherung, Arbeitslosengeld I und II, Wohngeld, Elterngeld, Kindergeld, Unterhaltsvorschuss
  • Hilfe bei der Suche nach einem geeigneten Schul-, Praktikums- und Ausbildungsplatz für Mädchen und Frauen

Daneben werden Selbsthilfegruppen, Kurse und Werkstattangebote zur beruflichen Qualifizierung organisiert. Wichtig für die erfolgreiche Beratung ist insbesondere die gute Zusammenarbeit mit Behörden wie Jobcentern, Jugendämtern oder auch der Polizei sowie anderen Beratungsstellen, wie der Opferberatung, Frauenhäusern oder ähnlichen Einrichtungen. So kann individuelle Unterstützung bedarfsgerecht zusammengestellt werden.

Ich bin überzeugt, dass Projekte wie Mariposa in den Kiezen erhalten werden müssen, weil sie wichtige und niedrigschwellige Angebote bereitstellen. Deshalb setze ich mich seit Jahren dafür ein, dass die Arbeit vor Ort fortgeführt werden kann und freue mich, dass für die nächsten Jahre die Finanzierung gerettet werden konnte!

Alle Informationen zum Projekt gibt es auf der Website.

Finanzierung des Frauenprojekts Mariposa gesichert
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